Die Positive Psychologie 2.0 erweitert den Blick auf Wohlbefinden und menschliche Entwicklung. Neben Stärken, Sinn und Resilienz berücksichtigt sie zunehmend auch Verletzlichkeit, Krisen, Scham und schwierige Erfahrungen als Teil menschlichen Wachstums. Statt reinem Optimierungsdenken rückt ein realistischer, integrativer und menschlicher Zugang zu Flourishing in den Mittelpunkt.
Ein Buch, das seit Jahrzehnten trägt und bis heute nichts an Relevanz verloren hat: Daniel J. Siegel macht sichtbar, wie sehr wir in Beziehung entstehen und warum genau darin ein Schlüssel für Entwicklung liegt. Diese Rezension verbindet seine Gedanken mit einer Frage, die aktueller kaum sein könnte: Unter welchen Bedingungen können Menschen lernen, sich zeigen und in Kontakt bleiben? Eine Annäherung an Scham, Würde und die Qualität der Räume, die wir füreinander gestalten.
Scham entsteht nicht nur in uns selbst, sondern auch im Miteinander. In diesem Beitrag geht es um Beschämung von außen – und darum, wie Räume, Sprache und Strukturen unser Erleben prägen. Eine Einladung, genauer hinzusehen und Würde im Kleinen wie im Großen bewusst zu gestalten.
Wenn Scham spürbar wird, verlieren wir oft den Kontakt zu uns selbst.
Dieser Beitrag zeigt, wie Würde uns helfen kann, wieder in Verbindung zu kommen und Handlungsspielräume zu öffnen.
Erröten, Herzklopfen, der Wunsch, im Boden zu versinken – Scham trifft uns oft plötzlich. Doch hinter diesem Gefühl steckt ein komplexes Zusammenspiel aus Gehirn, Körper und sozialer Wahrnehmung. Ein kurzer Blick darauf, was dabei in unserem Gehirn passiert – und warum Scham für unser menschliches Zusammenleben eine wichtige Rolle spielt.
Was passiert, wenn Körperwissen fehlt und gesellschaftliche Narrative das Schweigen verstärken?
Ein persönlicher Blick auf das Buch Age Like a Girl – und auf die Rolle von Scham, Sprache und Selbstwahrnehmung in weiblichen Lebensphasen.